Dipl. Lebens- und Sozialberater

Die staatlich anerkannte Ausbildung in Österreich

Die Psychologische Beratung gehört, so beschreibt es die WKO in Österreich, zu den Säulen der Gesundheitsvorsorge. Sie umfasst zahlreiche Themen wie z.B.:

• Persönlichkeitsberatung
• Motivation
• Neuorientierung
• psychische Widerstandsfähigkeit
• Kommunikation
• Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung
• Erziehungsberatung
• Scheidungsmediation
• Krisen- und Konfliktberatung
• Mobbing
• Stress und Burnout
• Berufsberatung, Coaching
• Gruppenberatung, Supervision

Psychologische Beratung

Die Psychologische Beratung dient in erster Linie der Aufarbeitung und Überwindung persönlicher sowie sozialer Konflikte. Sie bezieht psychologische und psychotherapeutische Vorgehensweisen in die Arbeit ein und bietet Hilfestellungen für psychisch gesunde Menschen mit konkreten Lebensproblemen.

Vorrangig geht es darum, die subjektive Zufriedenheit und die Lebensqualität zu verbessern.
Entscheidungsschwierigkeiten, berufliche oder familiäre Neuorientierung, Bildungsmöglichkeiten und -eignungen, Karriereplanung, Persönlichkeitsberatung, Fragen zur Lebensänderung, zu Problemen am oder mit dem Arbeitsplatz, zur Verbesserung von Arbeit und Lernen (Prüfungsvorbereitungen) oder zur Verbesserung der Kommunikation und eine Optimierung des Führungsverhaltens können Gegenstand psychologischer Beratungsmaßnahmen sein.


Die psycholgische Beratung unterstützt ...

Jugendliche und junge Erwachsene, Schüler und Studenten:

Untersuchungen zeigen, dass ”Hochängstliche” in Stresssituationen - also zum Beispiel in Prüfungssituationen, aber auch bereits schon beim Lernen zu Hause - schlechtere Leistungen zeigen als ”Niedrigängstliche”. In stressfreien Situationen erzielten beide Gruppen gleiche Ergebnisse.
Vorerfahrungen bestimmen die emotionale Grundlage des Handels. Sie bestimmt aber das Lern- und Leistungsverhalten und beeinflusst oft auch das Sozialverhalten. Der Schritt ins Erwachsensein stellt als Phase der Reifung hohe Anforderungen an junge Menschen. Diese Tatsache ist weitgehend bekannt. Doch gleichzeitig befindet sich das Gehirn junger Menschen in einer "Umbauphase", was das Erkennen der Wirksamkeit des eigenen Handelns einschränken oder sogar verhindern kann. Sinnlosigkeitsgefühle und emotionale Defizite sorgen zudem für Gefühlsschwankungen oder depressive Verstimmungen, was in Folge zu Fehlverhaltensweisen führen kann. Eine fachkundige Unterstützung ist in dieser kritischen Zeit sehr hilfreich, da viele Eltern und Lehrer mit einer gezielten Hilfestellung überfordert sind. Strukturierte Gesprächsführung, verhaltenstherapeutische Interventionen und auch die Hypnose kann, beispielsweise vor Prüfungssituationen, schnell Hilfe bringen.

Das Thema Studium nimmt in der psychologischen Beratung einen breiten Rahmen ein. "Die Hälfte der Studenten leidet unter Dauerstress. 20 Prozent entwickeln Depressionen und Angststörungen", so schreibt der ”Spiegel”. Prüfungsdruck, Zukunftsangst und finanzielle Sorgen prägen die Stimmung bei fast der Hälfte der Studierenden. Viele suchen den ärztlichen Rat, weil sie sich nicht mehr in der Lage fühlen, die Situation zu bewältigen oder ertränken den Uni-Stress in Alkohol, was mittelfristig zu ernsten Problemen, z.B. Abhängigkeit führen kann. ”Gut ein Drittel der Frauen und sogar 43 Prozent der Männer an der Uni trinken den Stress weg”, so die ”FZ”. Hier ist psychologische Beratung dringend angeraten. Frühzeitig das Richtige tun erspart ein leidvolles Danach, womit nicht nur eine notwendige Folgetherapie oder ein Arztbesuch gemeint sind. Das Beratungsangebot richtet sich ebenso an Eltern, wie an die Jugendlichen selbst.


Einzelpersonen, Ehe und Familie:

Soziale Isolation zählt zunehmend zu kritischen Lebensphasen vieler Menschen. Das Ausscheiden aus dem Berufsleben, der Verlust des Lebenspartners, Scheidung oder Trennung, die nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit und die damit einhergehenden Einschränkungen der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und nicht zuletzt die Erfahrung der allmählichen Ausdünnung der eigenen Generation können Grunde dafür sein.

Auch junge Menschen können zum Beispiel beim Auszug aus dem Elternhaus davon betroffen sein. Das Verlassen eines gewohnten Umfeldes auf Grund von Wohnortwechsel durch das Studium oder auch aus beruflichen Gründen (Freundeskreis, Schule etc.) sind Beispiele dafür. Man fühlt sich ausgeschlossen, verlassen, ungeliebt und nicht mehr zugehörig, was nicht zuletzt zur Vereinsamung führt. Wenn dieser Zustand längere Zeit anhält, führt das auch zu seelischen und körperlichen Problemen, die sich leicht zu einem Teufelskreis entwickeln können. Alleinsein ist ein ernsteres Problem, was häufig zu spät erkannt wird. Vereinsamung verringert die Lebenserwartung, die Willenskraft und das Durchhaltevermögen.

Alleinerziehende Mütter oder Väter, vor allem aber auch ältere Mensch, sind von einer sozialen Isolation häufig betroffen. Die psychologische Beratung hilft, sich aus dem ”Gefängnis” der Einsamkeit zu befreien, sich einem Gesprächspartner anzuvertrauen und mit dem Berater gemeinsam Wege zu finden, diesen schwer zu ertragenden Zustand wieder aufzulösen.

Noch niemals zuvor gab es so viele Scheidungen, Trennungen und Ehekrisen wie heute. Jede dritte Ehe geht inzwischen in die Brüche und fast immer sind gemeinsame Kinder betroffen. Eine der häufigsten Ursachen für Probleme in der Ehe ist die fehlende Kommunikation zwischen den Partnern. Eine Ehekrise ist von Misstrauen, Kontrollsucht, Eifersucht, eskalierenden Diskussionen, Rückzug bis hin zu Isolation geprägt. Hier gewinnt die psychologische Beratung einen besonderen Stellenwert, denn Paargespräche fördern das verloren gegangene gegenseitige Verständnis. Neues Vertrauen und respektvoller Austausch schaffen eine verständnisvolle Kommunikation. Die unterschiedlichen Bedürfnisse bekommen so wieder eine Stimme. Eingefahrene Muster beginnen sich neu zu gestalten. Häufig ist es auch ein Seitensprung eines Partners, der die Beziehung in Frage stellt. Hier gilt es Entscheidungen zu finden, die ein gemeinsames Leben, einen Neuanfang ermöglichen. Gerade wenn gemeinsame Kinder betroffen sind, ist die Suche nach angemessenen Lösungen existentiell.


Menschen im Beruf:

In der heutigen Arbeitswelt begegnen uns vor allem psychische Belastungsfaktoren, wie hoher Termindruck, unplanbare Arbeitszeiten, mangelnde Kommunikation, Zunahme an Arbeitsintensität und ständige Unterbrechung bei der Ausführung der eigentlichen Arbeitsaufgabe, Konkurrenzdruck, isoliertes Arbeiten, Angst vor Arbeitsplatzverlust, mangelhafte Information und Beteiligung am Betriebsgeschehen, Mobbing, Beleidigungen, Kränkungen, Demütigungen oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten. Fehlende Unterstützung seitens der Kollegen, geringe Anerkennung von Führungskräften oder Konflikte mit Vorgesetzten können die Wirkung belastender Faktoren extrem verstärken.
Stress am Arbeitsplatz gefährdet die Gesundheit und Dauerstress schädigt den Organismus. Viele Beschäftigte haben zudem Schwierigkeiten, sich nach der Arbeit ausreichend zu regenerieren.

Eine mögliche Folge ist das Burnout, eine Form psychischer und physischer Erschöpfung, die sich mit folgenden Anzeichen ankündigen kann:
• Zieht sich der Mitarbeiter von Kollegen und Vorgesetzten zurück oder vermeidet Kontakte, zum Beispiel während der Pausen?
• Treten gehäuft Probleme im privaten Umfeld mit Familie oder Freunden auf?
• Reagiert er/sie empfindlicher auf Kritik als früher?
• Ist er/sie in sich gekehrt und abwesend?
• Wirkt er/sie ängstlich, überfordert, unentschlossen, fahrig und überdreht?
• Kommt es zu häufigem Alkoholkonsum?

Wenn Sie deutliche Veränderungen im eigenen Verhalten oder Verhalten von Kollegen, im Bekannten- oder Freundeskreis beobachten, sollten Sie es ansprechen und/oder Hilfe in Anspruch nehmen. Rufen Sie an! Ich werde mich bemühen, mit Ihnen eine Lösung zu finden.

Erfahren Sie mehr in der Übersicht: Beratungsthemen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Lesen Sie doch mal das Kleingedruckte

Jede Art von psychologischer Beratung und das gilt ebenso für die Psychotherapie, ist unter dem Einfluss von Medikamenten gebremst oder sogar unmöglich. Die Gefühlswelt wird flacher und verschlossener und auch die Beziehung zu anderen Menschen erscheint „betäubter“. Medikamente führen zur Persönlichkeitsveränderung und es kommt zu (beabsichtigten) neurologischen Veränderungen. Haben Sie im Zweifelsfall den Mut, Ihre Bedenken Ihrem Arzt gegenüber auszudrücken und nach Alternativen zu fragen. Erfahrene Ärzte wissen, dass sich vieles auch ohne Medikamente wieder bessert und dass psychologische Beratung oder psychotherapeutische Gespräche eine vollumfänglich stabilisierende Wirkung haben können. Lesen Sie auch, medizin-im-text oder im Spiegel oder wenigstens das Kleingedruckt auf dem Beipackzettel! Vor allem: Langzeitschäden durch Medikamenteneinnahme sind oft noch nicht ausreichend untersucht.

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